Arbeitszeiterfassung im Homeoffice: So gelingt sie

Die Pflicht zur Arbeitszeiterfassung endet nicht an der Bürotür: Auch im Homeoffice müssen Arbeitgeber Beginn, Ende und Pausen der Arbeitszeit dokumentieren. Das stellt Unternehmen vor die Frage, wie sich das ohne Stempeluhr im Büro zuverlässig umsetzen lässt.

Gilt die Erfassungspflicht auch im Homeoffice?

Ja. Die gesetzliche Pflicht zur Arbeitszeiterfassung unterscheidet nicht nach Arbeitsort. Ob im Büro, im Homeoffice oder unterwegs - Arbeitgeber müssen in jedem Fall ein System bereitstellen, mit dem Arbeitszeiten erfasst werden können.

Warum Stempeluhren im Homeoffice nicht funktionieren

Klassische Stempeluhren sind an einen physischen Standort gebunden. Im Homeoffice braucht es stattdessen eine browserbasierte Lösung, die von jedem internetfähigen Gerät aus erreichbar ist - ohne Firmenhardware oder VPN-Zugang vorauszusetzen.

Worauf es bei mobiler Arbeitszeiterfassung ankommt

  • Zugriff über Browser, ohne separate App-Installation
  • Offline-fähig, falls die Internetverbindung kurz ausfällt
  • Automatische Berechnung von Ist-Stunden und Pausen
  • Für Admins zentral einsehbar, unabhängig vom Standort der Mitarbeiter

Ist GPS-Tracking im Homeoffice sinnvoll?

Für reine Homeoffice-Tätigkeiten ist eine Standorterfassung in der Regel nicht notwendig - der Stempel selbst genügt als Nachweis. Sinnvoller ist GPS-Zeiterfassung für Außendienst oder wechselnde Einsatzorte, und dann ausschließlich mit ausdrücklicher Einwilligung der Mitarbeiter. Mehr dazu im Artikel DSGVO-konforme Arbeitszeiterfassung.

Fazit

Homeoffice ändert nichts an der Pflicht zur Arbeitszeiterfassung - wohl aber an den Anforderungen an das System. Eine browserbasierte, ortsunabhängige Lösung wie Vaydena macht die Dokumentation im Homeoffice genauso einfach wie im Büro.

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