Projektzeiterfassung einfach erklärt

Projektzeiterfassung bedeutet, Arbeitszeit nicht nur insgesamt, sondern aufgeteilt nach Projekten oder Kostenstellen zu erfassen - relevant für Unternehmen, die Zeit an Kunden weiterberechnen oder Projektbudgets im Blick behalten müssen.

Projektzeiterfassung vs. klassische Arbeitszeiterfassung

Klassische Arbeitszeiterfassung beantwortet die Frage "Wann hat wer gearbeitet?" - unabhängig davon. Projektzeiterfassung ergänzt die Frage "Woran wurde gearbeitet?" und ordnet jede Arbeitsstunde einem Projekt, Kunden oder einer Kostenstelle zu.

Wofür wird Projektzeiterfassung genutzt?

  • Weiterberechnung von Arbeitszeit an Kunden (z. B. Agenturen, Beratungen)
  • Kalkulation, ob Projektbudgets eingehalten werden
  • Auswertung, welche Projekte am meisten Zeit binden
  • Grundlage für Angebote bei ähnlichen Folgeprojekten

Wird Projektzeiterfassung auch gesetzlich verlangt?

Nein - die gesetzliche Pflicht zur Arbeitszeiterfassung verlangt nur die Dokumentation von Beginn, Ende und Pausen - nicht die Zuordnung zu Projekten. Projektzeiterfassung ist ein zusätzliches betriebswirtschaftliches Werkzeug, kein gesetzliches Muss.

Für wen lohnt sich Projektzeiterfassung?

Besonders für Agenturen, IT-Dienstleister und Beratungen, die Zeit nach Aufwand abrechnen. Unternehmen mit festen Gehältern ohne projektbezogene Abrechnung kommen dagegen meist mit klassischer Arbeitszeiterfassung aus.

Fazit

Projektzeiterfassung ist eine sinnvolle Erweiterung für projektbasiert arbeitende Unternehmen, ersetzt aber nicht die grundsätzliche Pflicht zur klassischen Arbeitszeiterfassung, die jedes Unternehmen unabhängig davon erfüllen muss.

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